Auch, wenn wir gerne unsere Augen davor verschließen würden: früher oder später werden unsere geliebten Fellnasen alt. Mit dem grauen Fell kommen auch ganz besondere Bedürfnisse. Doch mit ein paar kleinen Tricks, können wir unseren Rentnern das Älterwerden erleichtern.

1. Wer rastet, der rostet!

Bewegung hält nicht nur uns, sondern auch unsere Hunde fit. Dennoch werden ältere Hunde meist etwas träger und so solltet ihr Länge und Intensität eurer Spaziergänge auf die Bedürfnisse eures Vierbeiners anpassen, damit ihr ihn nicht überanstrengt. Kleine Schnüffelspiele oder spielerische Trainingseinheiten halten dabei nicht nur den Körper, sondern gleichzeitig auch den Geist fit. Dabei geht es nicht um Höchstleistungen, sondern um die Aufgabenstellung. Ältere Hunde freuen sich, wenn sie merken, dass es ohne sie nicht geht und sie noch gebraucht werden.

 

2. Das richtige Futter wählen

Wer sich weniger bewegt, braucht logischerweise auch weniger Energie. Ihr solltet darauf achten, dass euer Hunderentner nicht zu dick wird, denn das ist nicht nur schlecht für Herz und Kreislauf und erhöht das Diabetesrisiko, sondern schädigt auch die Gelenke. Seniorenfutter sollte im Allgemeinen reich an hochwertigen Eiweißen und leicht verdaulichen Fetten sein. Die Verdaulichkeit wird weiter erhöht, wenn ihr mehrere kleinere Portionen am Tag füttert.

 

3. Nur keinen Stress

Auch, wenn es manchmal länger dauert und der Hund beim Spazieren gehen mehr schnüffelt, als läuft, seid nachsichtig. Eile mit Weile. Hundesenioren tun sich sehr schwer mit Hektik und Stress. Auch Veränderungen im Alltag oder Tagesablauf sollten langsam und behutsam eingeführt werden. Hunde sind Gewohnheitstiere und alte Hunde erst recht.

 

4. Ab zum Tierarzt

Oldies sollten regelmäßig zur Kontrolle dem Tierarzt vorgestellt werden. Nur so können altersbedingte Krankheiten rechtzeitig erkannt und frühzeitig behandelt werden. Mindestens einmal pro Jahr steht also der Tierarzt auf dem Plan.

 

5. Der richtige Schlafplatz

Gerade größere Hunde haben im Alter oft Probleme mit den Gelenken. Liegeplätze sollten gemütlich gepolstert sein und keine Druckstellen verursachen. Ein orthopädisches Hundebett tut dabei besonders gut, denn dieses passt sich immer genau dem Körper des Hundes an.

 

6. Jeden Weg gemeinsam gehen

 

Auch, wenn wir alle es gerne anders hätten: der Tod gehört zum Leben. Natürlich wünschen wir uns, dass unser vierbeiniger bester Freund eines Tages ruhig einschläft und sich auf eine traumhafte Reise begibt, von der er nicht mehr zurückkommt, doch manchmal kommt es anders und die Hilfe eines Tierarztes muss beansprucht werden. Bitte begleitet euren Hund bei seinem letzten Schritt und lasst ihn nicht allein. Euer Hund war jeden Tag an eurer Seite und ist mit euch durch dick und dünn gegangen -bitte tut das auch für ihn. Streichelt ihn, seid bei ihm, beschützt ihn und er wird diesen Moment bis in alle Zeit bei sich tragen und euch auf ewig danken.